Januar 2006
Jahresberichte:
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
98/99
|
| |
Die Ausstellung wurde am 13. November 2004 in Luzern eröffnet und erfreute bis zum 17. April 2005 regen Interesses. Die Stiftung organisierte in Luzern verschiedene Führungen und einen Hai-Vortrag von Jürg Brunnschweiler. Die erste Tour-Phase der Hai-Ausstellung konnte mit grossem Erfolg beendet werden. Sie war äusserst erfolgreich und hat in den Museen St. Gallen, Zürich und Basel Besucherrekorde erreicht.
Nach der ersten Tour von über vier Jahren ist die Hai-Ausstellung momentan auf dem Trockendock und wird überarbeitet und aktualisiert.
Für die Planung der zweiten Tour ab Anfang 2006 suchen wir noch interessierte Aussteller.
Investitionen 2005: ca. 1'000 CHF
Investitionen bisher: ca. 173'000 CHF
Sponsoring/Spenden/Einkünfte 2005: ca. 8'000 CHF
|
| |
| |
Das Projekt zur Identifikation von Haien anhand kleinster Gewebeproben konzentrierte sich 2005 auf die Analyse von Hai-Flossen im asiatischen Flossenmarkt.
Publikationen
Investitionen 2005: ca. 14'000 CHF
Investitionen bisher: ca. 90'000 CHF
|
| |
| |
Das Projekt Hai-«Kinderstuben» in Rookery Bay/Ten Thousand Islands wird weiterhin von Pat O'Donnell in Zusammenarbeit mit dem Mote Marine Lab betreut. Im August 2004 sank das Hausboot, von dem aus das Projekt durchgeführt wurde, in Folge eines Hurricanes. Die Stiftung hat sich Anfang 2005 mit $ 7'000 finanziell an der Wiederherstellung des Hausbootes beteiligt.
Investitionen 2005: ca. 12'000 CHF
Investitionen bisher: ca. 16'800 CHF
|
| |
Die Untersuchung von Kinderstuben und Wanderungen der Riesenhaie vor Wales und Schottland (wissenschaftliche Leitung Colin Speedie) ist erfolgreich und wird weiterhin von der Stiftung unterstützt. Die Untersuchungen wurden auf folgende Regionen ausgeweitet: Cornwall, Devon, Whales, Irische See, Clydes, Hebriden.
2005 hat die Stiftung, neben der Digitalkamera und einem seetauglichen Laptop, zusätzlich ein Wasseranalysegerät (CTD) für das Projekt finanziert. Mit dem CTD sollen Planktonvorkommen und chemische Wasserparameter im Bereich der Kinderstuben analysiert werden.
Investitionen 2005: ca. 6'000 CHF
Investitionen bisher: ca. 43'000 CHF
|
| |
Für nahezu alle Haiarten fehlen biologische Daten, speziell über ihre exakten geographischen Verbreitungsgebiete, ihr Migrationsverhalten oder zuverlässige Zahlen zu Populationsgrössen. Dies trifft auch auf weitverbreitete, küstennah lebende Arten wie den Bullenhai (Carcharhinus leucas) zu.
Im Verlauf des Jahres 2004 wurden Bullenhaie mit Satellitensendern ausgerüstet, um Informationen über ihre Langstrecken-Wanderungen zu erhalten. Ende 2004 trafen die ersten Daten ein, die 2005 ausgewertet werden konnten. 2005 wurde ein weiteres Teilprojekt zur Analyse des Wanderverhaltens von Bullenhaien gestartet. Mit akustischen Sendern und Empfängern (Vemco) sollen die kleinräumigen Bewegungen der Haie im Bereich Fiji analysiert werden. Die Stiftung finanzierte für ca. CHF 9'000 die Vemco Ausrüstung.
Investitionen 2005: 9'000
Investitionen bisher: ca. 19'000 CHF
|
| |
Das Haischutz-Zonen Projekt der Stiftung auf Fiji unterstützt das Projekt von Mike Neumann, das die Verwandlung des "Shark Fin Reefs" vor der Südküste von Viti Levu in eine Haischutz-Zone, zum Ziel hat.
Das Fiji Shark Reef Projekt hat Modellcharakter. Das Dorf Wainiyabia, das die traditionellen Fischereirechte für das Riff besitzt, erhält von der lokalen Tauchbasis Beqa-Adventures 5 Fiji Dollar pro Taucher pro Tag. Im Gegenzug dazu, fischt das Dorf nicht mehr am Shark Fin Reef und kontrolliert das Fischereiverbot. In Zusammenarbeit mit der Regierung von Fiji konnte so ein Naturschutzgebiet für Haie und andere Meeresbewohner geschaffen werden. Zudem wird im Rahmen des Projektes jährlich ein Dorfbewohner zum Wildhüter ausgebildet.
Die Stiftung finanzierte in einem ersten Schritt das 10 m Motorboot "Reef Warden". 2005/2006 soll die Haischutzzone erweitert werden. Die Stiftung übernimmt die Garantie für CHF 7'000, die dem neuen Dorf für die Überlassung der Nutzungsrechte seines Riffgebietes bezahlt werden.
Investitionen 2005: Rückstellung CHF 7'000 für Garantie
Investitionen bisher: ca. 23'000 CHF
|
| |
|
| |
Im Jahr 2005 beantwortete das Büro der Hai-Stiftung und von Shark Info wieder 150 - 200 Anrufe und E-Mails mit Fragen zu Haien, redigierte diverse Artikel über Haie und gab diverse Interviews zu aktuellen Hai-Themen. Mit mehreren Vorträgen, unter anderem einem grösseren Vortrag in Flims für schweizer IT-Verantwortliche, und der Hai-Ausstellung konnte das Image der Haie verbessert und der Hai-Schutzgedanke verbreitet werden.
|
| |
Im September 2005 wurden die völlig neu überarbeiteten Web-Seiten www.hai.ch und www.shark.ch aufgeschaltet. Neben dem neuen Layout und einer besseren Strukturierung der Informationen wurde die Hai-Datenbank neu überarbeitet und Informationen der Roten Liste des IUCN integriert. In den ersten vier Monaten verzeichnete der Web-Server der Hai-Stiftung ca. 55'000 Besucher.
|
| |
|
| |
A. J. Godknecht und G. D. Guex waren auch 2005 beruflich sehr stark ausgelastet. Dies beeinträchtigte neue Aktivitäten der Stiftung und von Shark Info.
|
| |
Die Hai-Stiftung ist seit November 2005 der offizielle Vertreter der Schweiz in der "Europäischen Elasmobranchier Gesellschaft" (EEA). Wir erhoffen uns durch die Mitgliedschaft a) einen effektiveren Zugang zu den europäischen Fischereibehörden und b) die Nutzung von Synergieen im Bereich Hai-Schutz und effizientere, europaweit koordinierte Aktivitäten für die Haie. Vom 23. - 26. November 2005 fand im Ozeanarium in Monaco das neunte Treffen der EEA statt, an dem die Hai-Stiftung sich und ihre Arbeiten für den Hai-Schutz vorstellte. Sie wurde einstimmig als Mitglied und somit offizieller Vertreter der Schweiz in die Organisation aufgenommen.
|
| |
Die US Shark Foundation wurde auch 2005 als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Miami, Florida, registriert. Spenden an die US Stiftung sind weiterhin steuerlich absetzbar. 2006 wird mehr Aktivität erwartet. Zudem wird ein aktiver Vorstand gewählt.
Administrative Gesamtkosten bisher ca. CHF 27'300.
|
| |
Shark Info konnte aus Zeitgründen 2005 keine Informationen produzieren. Shark Info wird ab Mitte 2006 nur noch als Online Info heraus zu geben. Anfang 2006 wird das neue Konzept besprochen und umgesetzt.
|
| |
Die neue Bankverbindung für € Spenden und Einzahlungen in Deutschland ist die Stadtsparkasse München, Sparkassenstr. 2, D-80331 München
|
| |
|
Die Hai-Stiftung wurde am 29. August 1997 gegründet, untersteht als international tätige Stiftung der Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Inneren / Stiftungsaufsicht, Bern, und kann steuerlich abzugsfähige Spenden entgegennehmen. Sie legt einmal jährlich der Aufsichtsbehörde ihren Jahresbericht und ihre Jahresrechnung zur Genehmigung vor.
Die Stiftung finanziert ihre gesamten Aktivitäten durch Spenden, Vorträge oder den Verkauf von Produkten wie z. B. T-Shirts oder Plüschhaien. Der Stiftungsrat arbeitet ehrenamtlich und erhält weder Sitzungsgelder noch Lohn. Die Stiftung betreibt einen «Hai-Shop» auf ihren Internet-Seiten (T-Shirts, Plüsch-Haie, Abreissblöcke, Postkarten, Hai-Patenschaften). Der Verkaufserlös fliesst direkt zurück auf das Stiftungskonto. In der Regel geht einmal jährlich ein Mailing an alle Interessierten mit Einzahlungsschein und der Bitte um eine Spende.
Der Stiftungsrat der Hai-Stiftung entscheidet in der ersten Sitzung des jeweiligen Jahres über die Verwendung des Gewinnvortrages und des aus Spenden des Vorjahres stammenden Geldes. Bis anhin wurden keine Rückstellungen gemacht, sondern die gesamten Geldmittel für laufende Projekte, Investitionen und administrative Ausgaben freigegeben. Die Buchhaltung der Stiftung und von Shark Info wird neu von der Revisionsgesellschaft Revisal (Gossau) jährlich geprüft.
|
|
Revisionsbericht der Firma Revisal: Revision 2005 (PDF, 556 kb)
|
Jahresberichte:
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
98/99
|